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Erdend!

Mit diesem ayurvedischen Erdäpfel-Schmor-Gemüse-Curry verwöhnst du die ganze Familie. Selbst meine kleine Tochter, der Curries oft zu scharf oder intensiv im Geschmack sind, verlang hierbei nach „Kööri“-Nachschub. Zusammen mit einem einfachen Reis und einem frisch aus der Pfanne kommenden Chapati wird es zum Hochgenuss.
Lass dich von der Zubereitungszeit bitte nicht abschrecken. Mit guter Vorbereitung und bewusst genossener Kochzeit wird das Kochen zur achtsamen Wohltat. 
Viel Spaß beim Ausprobieren! Es lohnt sich!

AYURVEDISCHES ERDÄPFEL-SCHMORGEMÜSE-CURRY MIT CASHEW & KORIANDER
Vorbereitungszeit: 12 Stunden Einweichzeit + ca. 1 Stunde
Vegan, mit Gluten

ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN:
• 150 g ungesalzene Cashewkerne
• 500 g vorwiegend festkochende Erdäpfel
• 2 rote Paprika
• 1 gelbe Paprika
• 500 g Karotten
• ½ Lauchstange
• 1 Prisen Asafötida
• 3 EL Olivenöl
• 1,5 EL Mildes Currypulver
• Ca. 1 TL gemahlener Koriander
• Ca. 1 TL frisch geriebener Ingwer
• 500 g passierte Tomaten
• Etwas frischer Koriander (zum Bestreuen am Schluss)
• 1 EL frisch gepresster Zitronensaft, frisch gemahlenem Pfeffer und Steinsalz.

ZUBEREITUNG:

1. 100 g Cashews in einer Schüssel mit 500 ml Wasser bedecken und ca. 12 Stunden einweichen.
2. Die eingeweichten Cashwekerne abseihen und mit ca. 350 ml frischem Wasser mit einem Pürierstab oder in einem Hochleistungsmixer zu einer dickflüssigen Cashewmilch pürieren und zugedeckt beiseitestellen.
3. Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
4. Kartoffel in einen Topf geben und mit Wasser bedeckt gar kochen.
5. Paprika waschen und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden und Karotten schälen und in ca. 3 cm lange Stifte schneiden. Paprika und Karotten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit etwas Salz bestreuen und mit wenig Olivenöl für ca. 30 Minuten schmoren. Das Gemüse sollte durch aber nicht matschig sein.
6. Lauch waschen (auch innen) und in sehr dünne Scheiben schneiden.
7. Nun die gekochten Kartoffeln schälen und in ca. 1,5×1,5 cm Würfel schneiden.
8. Das Öl in einem Wok erhitzen und den Lauch mit dem geriebenen Ingwer darin anschwitzen. Gekochte Erdäpfel, geschmorte Paprika und Karotten sowie das Asafötida, Korianderpulver und Currypulver dazugeben und alles gemeinsam anrösten. Vorsicht, dass nichts verbrennt.
9. Tomaten und die Cashewmilch dazugeben, salzen, pfeffern und bei gelegentlichem Umrühren fein köcheln lassen.
10. Währenddessen die restlichen Cashews grob hacken und ohne Fett rösten und den Koriander fein hacken.
11. Wenn das Curry eine sämige Konsistenz hat mit einem Schuss Zitronensaft abrunden, mit Koriander und Cashews bestreuen und genießen. Köstlich!

TIPPS:
• Das Curry lässt sich wunderbar vorbereiten, in dem du  Kartoffeln und Ofengemüse schon etwas vorher zubereitest.
• Alternativ kannst du das Gemüse auch roh zum Curry geben. Dabei verlängert sich die Kochzeit um ca. 35 Minuten. Hierbei empfehle ich, die Stücke etwas kleiner zu schneiden und eventuell zum Schluss nochmals ordentlich nachzuwürzen.
• Für die schnelle Cashew-Variante kannst du die Kerne mit Heißwasser übergießen, für 20 Minuten einweichen und sie anschließend mixen. 
• Wer Knoblauch mag und vertragt kann anstatt dem Asafötida auch 1 Knoblauchzehe verwenden.
• Und Koriander kann selbstverständlich auch durch Petersilie ersetzt werden.

WAS SCHMECKT DAZU?
Dieses Curry passt wunderbar zu einem einfachen Reis (mit oder ohne Ghee), Chapatis und einem Birnen-Chutney.

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